Southland Tales*

Wenn man einen Film mit dem Worten “Schau ihn dir den bitte an und sag mir, was du davon hältst bzw. ob du den kapierst” überreicht bekommt, ist zwar das Interesse, aber auch die Vorsicht groß. “Southland Tales” ist eine scheinbar 140 minütige Zusammenwürfelung von abstrusen Handlungssträngen, die anfangs nicht so recht Sinn ergeben wollen. Gegen Schluss erkennt man zwar sowas wie eine Handlung, aber so recht klar über den Sinn und Zweck des Films ist man sich auch bei Erreichen des Abspanns nicht. Dies ist sicher beabsichtigt, es wird offensichtlich vorausgesetzt, dass man sich mit dem Film fast schon David Lynch-artig auseinandersetzt und seine Interpretierungsfähigkeit einsetzt. Oder auch nicht. Ich habe auf jeden Fall jetzt nicht die Lust, mich mehr mit dem Sinn hinter dem Film zu beschäftigen, obwohl das sicher interessant wäre. Deshalb enthalte ich mir auch eine Bewertung und habe mal keine Meinung über einen Film, der optisch, akustisch und filmhandwerklich top ist, aber als eine mit Bildern erzählte Geschichte nicht funktioniert.

[Artikel @ Wikipedia]
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