Alone in the Dark *

Von der Alone in the Dark Gameserie kannte ich nur Teil 4 und Herrn Uwe Boll kannte ich noch gar nicht, als ich mir den Film zum ersten mal ansah. Ich hatte durchaus noch eine gewisse freudige Erwartung, die dann aber brutal zunichte gemacht wurde. Schön sie kennen zu lernen, Herr Boll.

Der Film zieht sich ewig in die Länge und kaum bis keine Spannung kommt auf. Irgendwie scheint es, als hätte sich Uwe Boll nicht einmal entfernt die Mühe machen wollen, Überraschungen oder interessante Storywendungen einzubauen. So stolpert man von einer Actionsequenz in die nächste, weiß schon die ganze Zeit über alle Hintergründe bescheid und fühlt in keinster Weise mit den fast schon vorbildhaft stereotypen Figuren mit. Dramaturgisch ganz langweilig. Außerdem: Herr Boll war offensichtlich sehr stolz auf sein riesiges Aufgebot an Militärmaschinerie, aber viel Material allein macht halt noch keinen guten Film. Und die ewig langen Gewehrknatter-Orgien sind sowieso nervtötend ohne Ende.

Humerisches Fazit:

Laaaaaaangweilig. Bonuspunkte gibt’s nur wegen der technisch doch ganz passablen Umsetzung. Für einen B-Movie halt.

[Artikel @ Wikipedia]
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