Alice im Wunderland*

Ähnlich wie bei AVATAR betrat ich auch bei Alice mit relativ sicherer Erwartung, einen grandiosen Film zu sehen, das Kino, und verließ es dann mit eher enttäuschten Gefühlen. Die Zeiten, wo man sich auf Regisseure mit vorzüglichem Ruf verlassen konnte, sind anscheinend vorbei, denn weder Avatar noch Alice werden den Erwartungen an James Cameron bzw. Tim Burton gerecht. Wobei Avatar wenigstens ein gut gemachter und stimmiger Unterhaltungsfilm war. Alice hingegen ist leider nur eine flache Aneinanderreihung von bereits 1.000.000 mal gesehenen Gut-gegen-Böse Märchen Klischees, verpackt in fantasielose Erinnerungen bzw.  Zitate aus dem Alice im Wunderland Universum mit flacher Handlung und uninteressanten Hauptfiguren. Der ganze Film wirkt wie eine halbherzige Auftragsarbeit, die von Disney an Tim Burton herangetragen wurde, und die von ihm mehr aus wirtschaftlichen Gründen, als aus künstlerischer Überzeugung erledigt wurde (Naja, muss sich halt auch sein tägliches Brot leisten können, der Gute).

Humerisches Fazit:

Ein fader, abgelutschter Plot, jederzeit voraussehbar, lieblos erdacht und konstruiert, macht Alice im Wunderland zu einem wahrscheinlich nur für Kinder und Leuten, die in ihrem Leben erst fünf Filme gesehen haben, halbwegs  genießbaren Film. Da rettet auch die nette (3D) Technik nichts mehr.

[Artikel @ Wikipedia]
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