Super Mario Bros 3 (NES, Wii)**

1988 in Japan, 1990 in den USA und 1991 schließlich in Europa  für das NES erschienen, stellt Super Mario Bros 3 den logischen Nachfolger zum kultigen ersten Teil dar, nachdem SMB2  bekanntlich ja völlig andere Wege ging. SMB3 kann man ruhig als den wichtigsten Teil der Mario Serie betrachten, denn fast alle der bis heute für die Serie typischen Elemente tauchten hier zum ersten Mal auf. Wenn man so möchte könnte man durchaus behaupten, dass alle späteren Mario Games bis heute lediglich Variationen und Erweiterungen des Gameplays  und der Ideen dieses Teils darstellen. Deshalb genießt SMB 3 ja auch bis heute einen wahnsinnig guten Ruf.

Trotzdem  ist SMB3 nicht mein Lieblingsteil, fast schon im Gegenteil. Diesen Teil habe ich neben SMB2 sicher am wenigsten von allen Mario Spielen gespielt (Halt, stimmt nicht: Super Mario Sunshine ist bis auf ein kurzes Testanspielen recht unauffällig an mir vorbei gegangen). Das hat einige Gründe, einer davon ist sicher, dass ich niemals selber einen NES besessen habe.

Der wahrscheinlich ausschlaggebendste Grund war aber der riesengroße Umfang und die nicht vorhandene Speicherfunktion. Klar, es gibt in SMB3 einige Möglichkeiten, Abkürzungen zu nehmen, aber irgendwie änderte das nichts daran, dass mich das Spiel bis heute irgendwie nie dauerhaft motivieren konnte. Schade eigentlich, denn eigentlich gibt’s außer der Sache mit dem Umfang und dem Speichern kaum etwas auszusetzen. Tja, dürfte halt einfach Geschmackssache sein..

Sorry an alle SMB3 Liebhaber: Es ist einfach nicht mein Spiel. Trotzdem weiß ich sehr zu schätzen, wie wichtig es für die Mario Serie war, wie großartig es unabstreitbar ist und welchen spielerischen und Gameplaytechnischen Meilenstein es bis heute darstellt. Deswegen gibt’s von mir ausnahmsweisen trotzdem auch die Höchstwertung.
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humerisches Fazit:
79 – 90%
Das Fehlen einer Speicherfunktion kann einem das ganze Spiel vermiesen, welches gerade durch seinen mächtigen Umfang, seiner nahezu perfekten Spielbarkeit und seinen revolutionären (und bis heute gültigen) Gameplay Elementen begeistern kann.