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Klar, man erkennt durch den ruckeligen Bewegungsablauf quasi in allen Fällen auf den ersten Blick, dass es sich hierbei um einen künstlichen Effekt handelt, während man von heutigen Computeranimationen quasi Fotorealismus gewohnt ist. Doch ist es so schlecht, wenn man erkennt, dass die Effekte in dieser offensichtlich künstlich erschaffenen und auf die Leinwand projezierten Sache namens Film auch offensichtlich künstlicher Natur sind? Ich finde, das macht gar nichts. Auf jeden Fall war das ganze Grund genug, an dieser Stelle mal einen längeren Artikel über die fast vergessene Kunst der Stop-Motion Technik im Realfilm zu verfassen. Los geht’s: … [Beitrag vollständig lesen...]
“Moon” ist der erste Feature Film des jungen britischen Regisseurs Duncan Jones, der bisher nur Werbefilme gemacht hat, und ganz nebenbei noch David Bowies Sohns aus erster Ehe ist. Ob diese Verwandtschaftsverhältnisse begünstigend für Duncan’s Karriere gewirkt haben sei dahin gestellt, auf jeden Fall hat er mit “Moon” ein beachtliches Indie-Erstlingswerk abgeliefert. Mit nur 5 Millionen Dollar Budget kann sich der Film echt sehen lassen und die sparsam und unaufdringlich eingesetzten Special Effects brauchen den Vergleich mit großen Produktionen nicht scheuen! Als Freund der alten Filmschule freut es mich besonders, dass die meisten Effekte von “Moon” mit Modellen realisiert, und lediglich mit CGI nachbearbeitet wurden, was einen ganz eigenen, klassischen Charme erzeugt. “Moon” ist ein … [Beitrag vollständig lesen...]
“Jabob’s Ladder” (1990) fällt etwas aus der Reihe, wenn man die anderen Film betrachtet, für die sich Regisseur Adrian Lyne (9 1/2 Wochen, Flashdance, Eine verhängnisvolle Affäre…) verantwortlich zeichnet. Das Genre des Films ist nicht ganz klar: Es werden (Body) Horror, Vietnam-Movie und Thriller vermischt, und heraus kommt ein doch ganz interessanter Mix, der aber vor allem anfangs und gegen Schluss etwas zäh geraten ist, weil mit relativ hohem Zeitaufwand versucht wird, den Zuseher an der Gefühlswelt und Psyche des Hauptdarstellers Jacob Singer (Tim Robbins) teilhaben zu lassen. Der Film beinhaltet aber einige sehr verstörende, für das Horror Genre wegweisende Sequenzen, deren Ästhetik vor allem in der Silent Hill Videospielserie übenommen wurde, und die inzwischen ins Standard Repertoire eines so gut wie jedem Horror Movies gehört (“Fast-Head” Technik). Wer sich von “Jacob’s Ladder” einen Horrorfilm erwartet, wird aber enttäuscht werden, denn obwohl DVD Cover und Klappentext dies vermitteln wollen, handelt es sich eher um einen (Psycho) Thriller. Die im wahrsten Sinne albtraumhafte Geschichte von Jacob Singer, dem scheinbar nicht zu erklärende Dinge passieren, ist aber dennoch einem jeden Freund des etwas anderem Kinos zu empfehlen. Humerisches Fazit: Nicht der beste Film der Welt, hat aber durchaus sehr interessante Ansätze. Zumindest die Etablierung der Body Horror “Fast-Head” Technik muss man ihm hoch anrechnen. Am stärksten ist ganz klar der Mittelteil des Films, erster und letzter Akt sind teilweise etwas zu zäh geraten und man erahnt die Auflösung leider schon viel zu früh. Trotz einiger Schwächen, die aber durch wenige sehr starke Momente wett gemacht werden, finde ich, dass “Jacob’s Ladder” doch sehr charmant ist – wenn man sich auf diese Art von Film einlassen kann. [Artikel @ Wikipedia]
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